Stopover in Singapur

Stopover in Singapur

Bali ist ohne Zwischenlandung nicht zu erreichen. Deshalb entscheiden wir uns bei dieser Reise für einen Stopover in Singapur.  Letztes Jahr war es Bangkok. Singapur, wie übrigens auch Kuala Lumpur, bietet dafür beste Voraussetzungen. In beiden Städten gibt es im Flughafen ein tolles Hotelangebot.
In Kuala Lumpur ist es das Sama Sama, das wir sehr empfehlen können. Diesmal in Singapur war das Crown Plaza erste Wahl. Wenn man dieses Hotel in Betracht zieht, lohnt es sich, häufiger die Homepage zu besuchen. Wir konnten unser Zimmer für rund 180 Euro buchen. Das ist zwar kein Spartarif, dafür aber von Lage und Qualität her ein tolles Angebot für einen Stopover in Singapur. Von der Gepäckausgabe sind es vielleicht 150 m bis zur Lobby, in der sich nicht nur die Rezeption, sondern auch ein Geldautomat befindet. Den braucht man dringend, wenn man wenigstens einen kleinen Eindruck von der Stadt gewinnen will. Bisher noch nie erlebt: Es gibt dort auch einen Automaten zum Ausleihen einer Powerbank – fortschrittliches Asien!

Der Weg in die Stadt

Vom Flughafen aus lässt sich die City komfortabel, schnell und billig erreichen, wenn man die MRT (Mass Rapid Transport), nutzt – eine Art S-Bahn. Sie ist sauber, pünktlich und klimatisiert. Nur wenige Schritte sind es vom Hotel bis zur tiefer gelegenen Airport Station. Dort gibt es links neben der Rolltreppe die Fahrkartenautomaten, die angeblich Kreditkarten akzeptieren. Das funktioniert allerdings nicht, man muss Cash bezahlen. Deshalb also unbedingt in der Hotelhalle Geld wechseln! Ein Hin-Retour-Ticket zum zentral gelegenen Clarke Quai kostet 12,60 Singapur-Dollar. Dazu genügt der Wechsel von 10 Euro.

Wir sind nach zwei Stationen in die East-West-Line umgestiegen,  dann bis Outram Park weitergefahren und von dort zwei weitere Stationen bis zum Clarke Quai. Wieder über der Erde stehen wir unvermittelt vor einem eindrucksvollen Flusspanorama. Absolut auf Tourismus ausgelegt, aber dennoch von eigenem Reiz. Direkt am Wasser zu sitzen, dem regen Schiffsverkehr zuzuschauen und das farbenprächtige Lichterspiel zu genießen, das hat schon was! Wir ergänzen den optischen Eindruck durch einen kulinarischen und genießen Sushi in einem japanischen Restaurant – ganz lecker, aber das 0,3l-Glas japanisches Sapporo-Bier kostet ca. 10 Euro!

Für eine Ankunft am Nachmittag und Weiterflug am anderen Morgen reicht das als Programm. Wer zwei oder drei Tage bleiben will, ist mit einer entsprechenden Tageskarte gut bedient. Informationen über das Ticketsystem, die Preise und das Streckennetz bietet die Website http://www.visitsingapore.com.

Weiterflug mit Air Asia

Für uns aber heißt es am anderen Morgen: Weiterflug mit Air Asia nach Denpasar. Air Asia wickelt seinen gesamten Verkehr in Singapur über den Terminal 4 ab, zu dem man mit einem Shuttle gelangt. Der gesamte Checkin ist voll automatisiert, nach Eingabe des Reservierungscodes und der Personalien werden Bordkarten und Gepäckaufkleber an Automaten ausgedruckt.

Unbedingt anschauen: im Abflugbereich gibt es in der sogenannten „Heritage Zone“ eine Reihe von zweigeschossigen Geschäften im Stil der traditionellen Kolonialläden Singapurs. Unversehens entpuppen sich zwei Obergeschosse als riesiger digitaler Monitor, auf dem in Abständen eine kurze, melodramatische Liebesgeschichte in wunderbaren Bildern dargestellt wird – schöner Anblick! Hier eine kleine Impression:

Und dann geht es pünktlich nach Bali…

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